Heimat, Freundschaft, Fließrichtung

Unser Jahresteam 2025/26

Wie verändert ein Jahr in der OJC ein Leben? Fünf junge Erwachsene erzählen, was sie über Glauben, Mut und Gemeinschaft gelernt haben.

Lesedauer: 3 Minuten

David Haase

In meinem zweiten Jahr musste ich mich erst auf ein erneutes Kennenlernen einlassen. Aber aus Fremden sind Gefährten geworden. Ich durfte dieses Jahr auch weiter aus dem großen Wissen der OJC­ler schöpfen und dadurch weiter in meinem Glauben und in meiner Persönlichkeit wachsen. Wir haben viel zusammen gelacht, tolle Erinnerungen geschaffen und Herausforderungen bewältigt. Das ist ein echter Schatz, der mir dieses Jahr zugeflossen ist. Für mich geht die Reise in der OJC weiter, ich habe mich zu einem Mitleben auf Zeit verpflichtet. Ich bin gespannt, was es weiter zu entdecken gibt.

Johannes Rautenberg

Ich habe eine neue Heimat im Odenwald gefunden, tiefe Freundschaften geschlossen und mich ausgerichtet auf Jesus. Ich bin gewachsen und habe mich verändert. Durch diese wertvolle Persönlichkeitsentwicklung fühle ich mich heute gefestigter und noch mehr bei mir selbst angekommen. Nun kann ich gestärkt und bewusst meinen nächsten Schritt gehen.

Chiara Hammer

Mit Anfang meines BFDs teilte sich mein Leben in zwei Strömungen: mein persönliches Wachstum und mein Glaubenswachstum. Beide flossen getrennt nebeneinander, waren aber durch viele kleine Zuflüsse miteinander verbunden. Ich durfte erkennen, dass beides zusammengehört. Trotz Hindernissen, die überwunden werden mussten und Staudämmen, die in schweren Zeiten den Durchfluss behinderten, gab es immer wieder diese schönen Momente, in denen ich mir neuen Raum eroberte. Mein Lebensfluss ist tiefer und weiter geworden und ich nehme für meinen nächsten Lebensabschnitt Erfahrungen mit aus einer Quelle, die auch die Neben- und Zuflüsse speist.

Paula Stein

Ich musste das erst kennenlernen, was sich „Leben in der OJC“ nennt. Aber mit jedem Tag wurde es mir vertrauter und aus dem, was am Anfang „nur“ eine BFD-Stelle war, ist ein zweites Zuhause und eine zweite Familie geworden. In dieser Zeit ist vieles gewachsen. Vor allem auch mein Glaube hat sich hier sehr positiv verändert. Und mit der Zeit ist aus einer eher schüchternen und sich zurückhaltenden Paula eine mutige und aufgeweckte Paula geworden. Ich danke allen, die dazu beigetragen haben. Dadurch kann ich jetzt nochmal anders in mein Berufsleben einsteigen. Ich tue es jetzt mutiger und mit mehr Vertrauen auf Gott, dass er mir weiterhin den richtigen Weg weist.

Lionel Sartini

Dankbar für all diese schönen Momente in diesem Jahr. Wir sind seine Werke, geschaffen zu guten Werken. Wir liegen in der Hand des Töpfers. Wo nämlich euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein (Mt 6,21). Der rote Faden meines Lebens ist, mit Gott gemeinsam in die Zukunft zu gehen.